Die Sommertreffen - Allgemeines

Jeden Sommer treffen wir uns mit etwa 100 BaseggerInnen und 30 BaseG-Kindern zum großen BaseG-Sommerprojekt. Hier gestalten wir innerhalb von einer Woche die Außen-anlage (oder Teile davon) eines gemeinnützigen Projektes. Dabei stellen wir unsere Arbeitskraft unentgeltlich zur Ver-fügung und reisen auf eigene Kosten an. Auch Werkzeuge werden größtenteils von uns selbst mitgebracht. Die Pro-jekte müssen sich vor allem um unsere Verpflegung und Unterbringung (hauptsächlich brauchen wir Platz zum Zelten) sowie um die benötigten Baumaterialien; evtl. auch die Kinderbetreuung der BaseG-Kinder kümmern.

Im Laufe der vergangenen 25 Jahre konnten wir auf diese Weise viele spannende und vielfältige Projekte unterstützen und kennenlernen (z.B. Freie Schulen, besondere Wohnpro-jekte, einen Abenteuerspielplatz in Rotterdam, ein Trinationales Umweltzentrum, ein Jugendhilfezen-trum…). Die Fotos in der Galerie geben einen bunten Überblick über die Projekte der letzten Jahre.

Die Sommertreffen - Vorbereitung und Ablauf

Für jedes Projekt wird eine Vorbereitungsgruppe („VoKo“) gebildet, die aus 8-10 BaseggerInnen und ebenso vielen Menschen vom Projekt selbst besteht. Diese VoKo hat dann in der Regel andert-halb Jahre Zeit, das Sommertreffen vorzubereiten. Dabei wird sich mehrmals vor Ort getroffen, um die einzelnen Teilbaustellen des Projektes sowie das ganze „Drumherum“ zu planen. Aus Wünschen und Vorstellungen der Menschen des Projektes in Verknüpfung mit den Möglichkeiten der Umsetzung und den Ideen der Baseg-gerInnen entsteht so nach und nach eine konkrete Planung, die nur noch ungeduldig darauf wartet, umgesetzt zu werden.

Und dann geht es los! In der Regel samstags rollen die ers-ten BaseggerInnen an und bis Sonntagabend sind die meis-ten da. Der Zeltplatz füllt sich und die Wiedersehensfreude ist groß. Bei einem gemeinsamen Rundgang über das Ge-lände werden alle Teilbaustellen vorgestellt. So bekommt jede/r einen Eindruck davon, welche Arbeiten zu erledigen sind.

Im Laufe des Montagvormittags finden sich dann die Teams für die jeweilige Teilbaustelle und machen sich mit dem Ort und den anstehenden Aufgaben vertraut. Spätestens ab Montagnachmittag gibt es dann kein Halten mehr – die Arbeiten beginnen und die Baustellen verändern sich mit rasender Geschwindigkeit.

Damit der Spaß kein Ende nimmt, gibt es neben den Arbeiten auf den Baustellen noch diverse Abendangebote wie Singen, das traditionelle Fußballspiel zwischen Baseggerinnen und Projektleuten sowie das große BaseG-Plenum. Am Freitagnachmittag schließlich wird die Arbeit auf den Baustellen beendet und aufgeräumt. Danach gibt es den großen „Baustellenrundgang“ mit Übergabe der Baustellen. Hier stellt jede Teilbaustelle ihr Ergebnis von einer Woche schweißtreibender Arbeit vor (der Kreativität ist dabei keine Grenze gesetzt...). Anschließend beginnt die Schlacht am reichhaltigen Buffet und der Abend wird zur Nacht und die Nacht zum Morgen… Der Samstagmorgen reicht dann noch für die Verabschiedung und innerhalb weniger Stunden ist die BaseG wieder in alle Winde verstreut – mit im Gepäck: die Freude darauf, sich im folgenden Jahr wieder zu sehen!

Die Wintertreffen

Neben den großen Sommertreffen finden in jedem Februar 4-tägige Wintertreffen statt. Bei diesen Treffen stehen die Weiterbildung (über Seminare und Vorträge) sowie der Austausch und das gemütliche Miteinander (z.B. beim Singen oder Theaterspielen) im Vordergrund. An diesen Treffen nehmen meistens 50 bis 70 BaseggerInnen teil.

Ein weiterer zentraler Punkt bei den Wintertreffen ist die Vorstellung von Projekten, die sich für ein zukünftiges Sommertreffen bewerben. So werden in der Regel 2-3 Projekte eingeladen, die die Gelegenheit bekommen, sich uns vorzustellen. Eine anschließende Fragerunde soll offene Fragen oder auch Bedenken klären. In einer – in Abwesenheit der Projekte stattfindenden – Diskussion werden Pro und Kontra zu den Projekten gesammelt und anschließend wird darüber abgestimmt, welches Projekt eine Zusage von uns erhält. Dies ist teilweise ein aufregender und langwieriger Prozess, manchmal mit einem knappen Ergebnis. Ist eine Entscheidung getroffen, bildet sich eine Vorbereitungsgruppe („VoKo“) für das Projekt, die innerhalb der folgenden anderthalb Jahre mit Menschen vom Projekt das Sommertreffen vorbereitet.

Übersicht der Sommerbaustellen

1986   Wir eG. Bergkamen

1987   Gauselfingen

1988   Baunatal

1989   Prinzhöfte

1990   Burg Luther

1991   Felsenkeller

1992   Dresden

1993   Belzig bei Leipzig

1994   Unterpöllitz

1995   Katlenburg

1996   Rügen I

1997   Burg Waldeck

1998   Die Höge

1999   Langau

2000   Hof Berggarten

2001   Sonnenberg

2002   Rotterdam

2003   Weil am Rhein

2004   Bassum

2005   Kettenbach/Untertaunus

2006   Hermannshagen

2007   Rügen

2008   Stadtgut Blankenfelde

2009   Rösrath

2010   Schloss Tonndorf

2011   Riegel

2012   Bremen